Bürgerinformationen

Lesen

 

Die nachstehenden Tipps informieren alle Bürger und Bürgerinnen über die Möglichkeit der Verhütung von Gefahren, die im alltäglichen Leben vorkommen können.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ihre Sicherheit ist unser Ziel!

UebersichtBeachten Sie daher bitte unsere Sicherheitstipps:

 

Kinder und das Spiel mit dem Feuer!

 

Kinder kennen keine Brandgefahren. Im Gegenteil, sie lieben sogar das Spiel mit dem Feuer. Jährlich entstehen mehrere hundert Brände, weil Kinder aus Unkenntnis und Unvorsichtigkeit mit Zündhölzern, Kerzen, Feuerzeugen oder Feuerwerksartikeln spielen. Dabei werden Menschenleben bedroht und unersetzbare Werte vernichtet.

Der hohen Zahl von Brandstiftungen durch Kinder und damit der Gefahr, dass zündelnde Kinder leichtfertig ihr eigenes Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel setzen, kann nur durch eine sinnvolle Aufklärungsarbeit entgegengewirkt werden. Kinder müssen den Umgang mit Feuer lernen. Diese Aufgabe kann nicht durch Verbote gelöst werden.

Angesprochen sind in erster Linie die Eltern, da sie für das Tun und Lassen ihrer Kinder die Verantwortung tragen. Die Aufklärung über die Gefahren des Feuers muss deshalb schon frühzeitig im Elternhaus beginnen. Darüber hinaus wird mittlerweile in vielen Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen durch die Feuerwehren eine Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung angeboten. Diese Veranstaltungen sind inhaltlich auf das Alter der Teilnehmer abgestimmt und bauen systematisch aufeinander auf.

 

Brandstiftung1

Brandstiftung2

 

 

 

 

 

 

Sicherheitstipps:

  • Die Erziehung zum vorsichtigen Umgang mit dem Feuer beginnt bereits beim kleinen Kind und ist eine dauernde Aufgabe.
  • Aufklärung ist wirkungsvoller als jedes Verbot. Das Kind muss die Gefahr des Feuers erleben und verstehen. Diese psychologische Einstimmung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Brände jeder Art. Sie wird den Menschen auf seinem ganzen Lebensweg begleiten.
  • Auf die Worte nicht, nie oder keine sollten Sie verzichten, da diese Wörter sich in unserem Unterbewusstsein einprägen und genau das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen möchte.
  • Um den kindlichen Spiel- und Nachahmungstrieb zu befriedigen, Kinder unter Aufsicht den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug oder Kerze beibringen. Die Unterweisung sollte sich an der geistigen Aufnahmefähigkeit, der Gemütsart und der Geschicklichkeit des Kindes orientieren.
  • Eltern und Erzieher sollen den Kindern im Umgang mit dem Feuer ein verantwortungsbewusstes Vorbild sein.
  • Denken Sie daran, dass Kinder vor allem in Gruppen unberechenbar handeln.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge nicht achtlos herumliegen lassen. Bewahren Sie diese so auf, dass Kinder keinen Zugriff haben.
  • Kleinkinder niemals bei offenem Licht unbeaufsichtigt lassen.
  • Halten Sie feuergefährliches „ Spielzeug“ von kleinen Kindern fern.
  • Mit strikten Verboten, Abschreckung oder Angst erreichen Eltern nur den gegenteiligen Effekt, denn sie wecken nicht nur die Neugier, sondern auch den Trotz des Kindes mit der Konsequenz, dass das Kind in aller Heimlichkeit zündelt. Und gerade das ist die größte Gefahr.
  • Vereinbaren Sie mit ihren Kindern, welche Maßnahmen bei ihnen zu Hause im Falle eines Notfalles notwendig sind. Probieren Sie auch, wie Sie Ihre Familienmitglieder das Haus verlassen können, wenn es dunkel ist, denn wenn es brennt, kann es auch sein, das der Strom ausfällt.
  • Schließen sie gerade in Mehrfamilienhäusern die Zugänge zum Dachboden und Keller sorgfältig ab. Sie dienen gerne als „Nachtlager“ oder „Kinderspielplatz“ und sind insofern feuergefährdet. Schließen Sie die Türen, gerade wenn es sich um Brandschutztüren handelt.
  • Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, steht Ihnen Ihre Feuerwehr gerne zur Verfügung.

 

Bürgerinfo - Ihre Sicherheit ist unser Ziel!