Bürgerinformationen

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Die nachstehenden Tipps informieren alle Bürger und Bürgerinnen über die Möglichkeit der Verhütung von Gefahren, die im alltäglichen Leben vorkommen können.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ihre Sicherheit ist unser Ziel!

UebersichtBeachten Sie daher bitte unsere Sicherheitstipps:

 

Wohin mit dem ganzen Gerümpel?

 

Während Dachstuhlbrände meistens höheren Schaden verursachen, stellen Kellerbrände häufig eine größere Gefährdung der Hausbewohner dar. Durch offen stehende oder durch die Feuerwehr zur Brandbekämpfung geöffnete Kellertüren gelangt der Brandrauch zunächst in die Treppenräume. Falsches Verhalten der Hausbewohner durch das Öffnen der Wohnungstüren führt in den Wohnungen zu starken Verqualmungen und somit zu evtl. Panikreaktionen der Bewohner. Zur Vermeidung sind die Wohnungseingangstüren grundsätzlich geschlossen zu halten und den Anweisungen der Feuerwehr ist unbedingt Folge zu leisten.

Für Kellerbrände gibt es ähnliche Ursachen wie für Dachstuhlbrände. Durch die Ansammlung vielfach großer Mengen brennbarer Materialien besteht in Kellerräumen eine erhebliche Brandgefahr.

Dachboden

Sicherheitstipps:

  • Schließen sie gerade in Mehrfamilienhäusern die Zugänge zum Dachboden sorgfältig ab. Sie dienen gerne als „Nachtlager“ oder „Kinderspielplatz“ und sind insofern feuergefährdet. Schließen Sie die Türen, gerade wenn es sich um Brandschutztüren handelt.
  • Halten sie die Zugänge zu Dachboden und Keller frei von Sperrmüll, Kartonagen und Gerümpel.
  • Entrümpeln Sie Ihren Keller regelmäßig und achten Sie darauf, dass die Flure und Treppenräume frei von Fahrrädern sind. Flucht- und Rettungswege sind häufig blockiert und stellen eine Gefährdung für Bewohner und Feuerwehr dar.
  • Die Kellerfenster haben im Brandfall ihre Funktion als Rauchabzug und sind insofern freizuhalten.
  • Achten Sie darauf, brennbare Flüssigkeiten, Lacke und Spraydosen nur in geringen Mengen im Keller einzulagern.
  • Die Lagerung von Druckgasbehältern oder Flüssiggasbehältern im Keller ist ausdrücklich verboten. Zu Recht, denn austretendes Gas ist meist schwerer als Luft, sammelt sich am Boden und kann explosive Gemische bilden.
  • Lagerräume für Heizöltanks, die mehr als 5.000 l umfassen, dürfen nicht zusätzlich als Abstellräume genutzt werden.
  • Reinigungsöffnungen zu Schornsteinen sind freizuhalten.
  • Zuluftöffnung  zu Heizungsräumen offen halten. Feuerlöscher und Absperrorgane (z.B. Gashahn) müssen zugänglich sein.
  • Eingefrorene Wasserrohre nie mit offener Flamme auftauen.

 

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