Bürgerinformationen

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Die nachstehenden Tipps informieren alle Bürger und Bürgerinnen über die Möglichkeit der Verhütung von Gefahren, die im alltäglichen Leben vorkommen können.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ihre Sicherheit ist unser Ziel!

UebersichtBeachten Sie daher bitte unsere Sicherheitstipps:

 

Damit Ihnen nicht das Wasser bis zum Halse steht!

 

Wenn Sie in einem hochwassergefährdeten Gebiet wohnen, ist es wichtig, rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen und das Verhalten auf diese Gefahren abzustimmen.

Staat und Gemeinden treffen Schutzmaßnahmen und Vorbereitungen, um die Auswirkungen solcher Schadensereignisse zu begrenzen. Daneben kann auch jeder Einzelne durch gezielte Vorbereitungen Schäden vermeiden oder vermindern.

Um insbesondere die Gefährdung in Wohnbereichen einschätzen zu können, sollten Sie zunächst die für Sie kritische Hochwassermarke (ggf. über Ihre Gemeinde) abklären. Gleiches gilt für die zu erwartenden Grundwasserstände.

Generell ist zu beachten, dass die Versorgung mit Strom, Trinkwasser und Lebensmitteln bei Hochwasser und auch nach Ende der unmittelbaren Hochwassergefahr beeinträchtigt oder unterbrochen sein kann.

Mit der Beachtung folgender Hinweise können Sie dazu beitragen, sich auf eine Hochwassersituation vorzubereiten bzw. diese besser durchzustehen. Über Ihre Gemeinde erhalten Sie weitere Informationen und Hinweise.

 

Hochwasser1

Hochwasser2

 

 

 

 

 

 

 

Sicherheitstipps:

  • Informieren Sie sich bei steigendem Wasser über eine mögliche Hochwassergefahr. Schalten Sie den Hörfunk ein und schauen Sie auch in die Videotext-Tafel Ihrer regionalen Fernsehsender. Halten Sie ein batteriebetriebenes Radio mit Ersatzbatterien bereit, falls die Stromversorgung ausfällt. Sollte sich die Situation zuspitzen, dann geben Sie die Warnung auch an Ihre Nachbarn, insbesondere ältere und hilfsbedürftige Personen, weiter. Vermitteln Sie auch Ihren ausländischen Nachbarn mit einfachen Worten die Gefahr.
  • Halten Sie eine Mappe mit persönlichen, wichtigen Papieren und Dokumenten bereit. Stellen Sie persönliches Gepäck (Kleidung, Schlafsack, Gummistiefel usw.) zusammen. Vergessen Sie nicht Ihre Medikamente! Sorgen Sie rechtzeitig für eine eigene persönliche Grundausrüstung.
  • Denken Sie daran, dass die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen ihre eigene  Ausrüstung für Notfälle brauchen und sie diese daher nicht an Sie verleihen können.
  • Sorgen Sie rechtzeitig dafür, dass Kranke und pflegebedürftige Personen möglichst bei Verwandten oder Freunden untergebracht werden. Denken Sie daran, dass die Hilfsorganisationen in diesen Fällen stark belastet sind.
  • Räumen Sie frühzeitig Ihren Keller, Ihre Garage und tiefer liegende Räume. Gehen Sie von vornherein so vor, dass nicht mehrmals das gleiche Mobiliar in die Hand genommen werden muss. Die Feuerwehr kann nur in Ausnahmefällen helfen. Setzen Sie Ihre Eigenleistung auch während des Hochwassers fort und helfen Sie Nachbarn.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Strom in den überfluteten Räumen und in der Heizungsanlage abgeschaltet wird.
  • Sorgen Sie für Notbeleuchtung - beispielsweise mit Taschenlampen. Treffen Sie mit Ihren Nachbarn eine Vereinbarung für den Fall, dass Ihr Telefon ausfällt. Denken Sie daran, dass auch Mobilfunknetze ausfallen können. Machen Sie sich bei Notfällen durch lautes Rufen am Fenster bemerkbar.
  • Schalten Sie Ihre Heizungsanlage rechtzeitig ab, unterbinden Sie die Ölzufuhr, schließen Sie Gasventile. Falls es die Zeit noch zulässt, lassen Sie Brenner oder Thermen ausbauen. Denken Sie daran: Die örtlichen Heizungsinstallateure haben bei drohendem Hochwasser viel zu tun.
  • Sichern Sie Ihre Öltanks, zum Beispiel durch Verankern. Entfernen Sie Behälter mit Altöl, Säuren, Farben, Lacken usw.. Öl und andere Stoffe verschmutzen das Wasser und die Umwelt.
  • Bringen Sie Fahrzeuge aus hochwassergefährdeten Garagen und Parkplätzen. Erkundigen Sie sich frühzeitig, wo Sie Ihre Fahrzeuge abstellen können.
  • Die Feuerwehr stellt während des Hochwassers grundsätzlich keine Pumpen leihweise zur Verfügung, um eindringendes Wasser aus Kellern und Räumen auszupumpen.
  • Für das Abdichten von Kellerfenstern oder Hauseingängen können Sandsäcke, Schalttafeln, dicke Folien und Silikon vorgehalten werden.
  • Warnungen zu möglichem Hochwasser erfolgen über die lokalen Radiosender, sowie durch Lautsprecherdurchsagen der Polizei und Feuerwehr.

 

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