Gefahren-Abwehr-Stufen Hessen (GAST)

 

In den vier Gefahrenabwehrstufen ist festgelegt wie viele Einsatzkräfte für die Abwicklung des Einsatzes benötigt werden. Die detaillierten Anforderungen über das benötigte Material und der Einsatzkräfte ist dann aus den in den einzelnen Einsatzstichworten zu entnehmen.

Somit ist in Hessen einheitlich festgelegt bei welchem Einsatz wie viel Einsatzkräfte alarmiert werden müssen und dadurch jeder die gleiche Hilfe bekommt.


 

Gefahrenabwehrstufe I   (GAST I)

Einsätze die durch eine Feuerwehr mit Gruppenstärke bewältigt werden können.

 

Gefahrenabwehrstufe II   (GAST II)

Einsätze die durch eine Feuerwehr mit Zugstärke abzuwickeln sind.

 

Gefahrenabwehrstufe III   (GAST III)

Einsätze an Großschadensstellen, die nur mit der Aufwendung weiterer Lösch-/Rüstzüge oder zusätzlicher Sondereinheiten zu bewältigen sind, z.B. zusätzliche eigene Löschzüge oder Feuerwehreinheiten aus anderen Gemeinden.

 

Gefahrenabwehrstufe IV   (GAST IV)

Großschadenslagen im Katastrophenfall, die den Umfang von GAST 3 übertreffen und bei der Technische Einsatzleitung (TEL) eingesetzt wird.

Diese Technische Einsatzleitung ist vom Leiter des Katastrophenschutz-Führungsstabes zu ernennen, bzw. vom Gesamt-Einsatzleiter.

Die Einsatzabwicklung obliegt der Technischen Einsatzleitung als operativ-taktische Leitungskomponente, sie bedient sich zur Aufgabenerfüllung der technischen-taktischen Führungskomponenten, z.B. der Abschnittleiter oder Zugführer.
 

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