Blaulicht & Martinhorn

 

Jedes Kind weiß, dass die deutschen Feuerwehrfahrzeuge rot sind, mit Blaulicht und Martinhorn ausgerüstet sind. Manch einer fragt sich vielleicht warum ist das eigentlich so?

Wir haben Ihnen hier einige Informationen, die wir in Büchern, Internet, Internet-Foren und Herstellerangaben gefunden haben, zusammengefasst. Die verwendeten Quellen sind auf der letzten Seite aufgeführt.

Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erleben Sie eine Rückschau auf die technische Entwicklung der Lichtzeichen und akustischen Signale.

 

Am 03. Mai 1906 wurde den Feuerwehren die ersten eintönigen und mehrtönigen Signale zugestanden.

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In der Ausführungsverordnung über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 03. März 1910 wurde ein Signal vorgeschrieben, dass man als Vorläufer des „Martin-Horn“ sehen kann, welches aber nur dem Kaiser zugestanden wurde.

Ansonsten wurde es nur der Feuerwehr gestattet sich im Notfall über Geschwindigkeitsbegrenzungen hinwegzusetzen, diese musste dabei ein Glockenspiel benutzen.

 

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Der Straßenverkehr mit motorisierten Fahrzeugen nahm immer mehr zu. Dies hatte zur Folge, dass die Feuerwehren mit ihren Feuerwehrfuhrwerken immer mehr Schwierigkeiten hatten sich im Straßenverkehr freie Bahn zu verschaffen.

 
 

 

0304Der Hornist hatte die Aufgabe mit seinem Horn die Feuerwehr zu alarmieren und fuhr teilweise der Feuerwehr mit dem Fahrrad voraus, um für freie Bahn zu sorgen.

LautsprecherEs kamen aber auch handbetätigte Glocken an den Fuhrwerken und später auch an den motorisierten Fahrzeugen zum Einsatz.

 

 

05Als Urahn der Rundumleuchte gilt die, bis nach dem 1. Weltkrieg verwendete, Petroleumfackel (Lampe). Diese wurde durch den elektrisch betriebenen Kennscheinwerfer ersetzt, da die Flamme, aufgrund der durch den technischen Fortschritt zunehmenden Fahrgeschwindigkeiten, ausgeblasen wurde.